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Physiotherapie von jung bis alt

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  1. Krankengymnastik: Durch gezielte Behandlungstechniken, Bewegungen und Übungen kann und soll der Patient unter Anleitung des Physiotherapeuten seine Beschwerden lindern bzw. in den Griff bekommen. Verspannte Muskeln werden gelockert, schwache gekräftigt, Gelenke und Bandstrukturen werden manuell therapiert, um eine verbesserte Bewegungsqualität zu gewinnen.
     

  2. Manuelle Lymphdrainage: Nach Erkrankungen des Lymph-Gefäß-Systems, einer Operation, einem Unfall oder Sportverletzung kann es aufgrund einer Zerstörung von Lymphgefäßen zu einer lokalen Schwellung kommen. Die Manuelle Lymphdrainage soll bei der Entstauung helfen und zur beschleunigten Wundheilung beitragen - das Gewebe soll entspannt sowie entstaut werden.
     

  3. Skoliose-Behandlung: Eine Skoliose ist eine Wirbelsäulenverkrümmung, die entweder erworben oder idiopathisch (die Ursache ist nicht bekannt; dies betrifft ca 90% aller Fälle) ist. Mit speziellen Skoliose-Techniken (nach Schroth u.a.) und Übungen soll die Skoliose verbessert (bei erworbener) bzw. aufgehalten werden. 
     

  4. KGG (Krankengymnastik am Gerät): Die gerätegestützte Krankengymnastik (Medizinische Trainingstherapie) ist eine ärztliche Verordnung zur aktiven Behandlung auf Basis sportwissenschaftlicher und sportmedizinischer Erkenntnisse. Hier soll die bestmögliche Regeneration bzw. Wiederherstellung (Rehabilitation) des erkrankten/verletzten Patienten erfolgen, so dass dieser seinen Alltag (Beruf, Sport, Hobby, Freizeit) bestehen kann.
     

  5. CMD (Cranio Mandibuläre Dysfunktion): Eine strukturelle Fehlregulation der Kiefergelenke soll mittels einer speziellen "CMD-Behandlung" durch unsere zertifizierten Therapeuten behandelt werden. Zum Beispiel nach Zahnarztbesuchen (langwierigen Behandlungen, Operationen o.ä.) bzw. nach kieferorthopädischen Eingriffen (festen Zahnspangen) können das Kiefergelenk und die betr. Muskulatur beeinträchtigt sein. Das Knirschen oder Pressen der Zähne kann ebenso zu massiven Problemen des Kiefergelenks und der damit im Zusammenhang stehenden Muskulatur führen. Typische Symptome sind: Ein- oder beidseitige Kopf- oder Kauschmerzen, Schulter-/Nackenverspannungen, Rückenschmerzen, Zähneknirschen und/oder Knacken im Kiefergelenk, Verhärtungen im Wangenbereich, verminderte Mundöffnung, Tinnitus, Schwindel u.ä.

    Verordnungen für eine sogenannte "CMD-Behandlung" stellt Ihnen Ihr Zahnarzt od. Kieferorthopäde/-chirurg aus. 

  6. Dorn-Breuß-Behandlung: Begonnen wird mit einer speziellen Wirbelsäulenmassage, die die Muskeln sowie direkt angrenzenden Strukturen auf die nachfolgende Dorn-Behandlung vorbereiten soll. Mit der anschließenden manuellen Technik werden alle großen Gelenke sowie die der Wirbelkörper auf eine sanfte und ungefährliche, jedoch höchst effektive Weise korrigiert. Nach über 10 Jahren Erfahrungen auf diesem Gebiet kann man davon ausgehen, dass bei akuten Blockaden wie bspw. die des "ISGs" (IlioSakralGelenk), einem "Hexenschuss", "steifen Nacken" u.v.m. geholfen werden kann; bei länger bestehenden Blockaden oder Bandscheibenschäden, die oft ursächlich für andauernde Rückenschmerzen sind, besteht eine 90%ige Möglichkeit, die Beschwerden nach 4-5 Sitzungen in den Griff zu bekommen. Bereits nach der ersten Behandlung kann eine deutliche Veränderung/Verbesserung eintreten!
     

  7. Faszienmassage: Faszien sind das Bindegewebe, das jede Muskelfaser, jedes Muskelbündel und Organ umschließt. Sie sind die elastische Hülle, die dem gesamten Körper seine anatomische Form gibt. Faszien geben uns Struktur, halten das Wasser im Körper und sorgen wie ein Schmierfilm für ein reibungsloses Gleiten der Muskelstränge und Organe. Gestörte Faszien wirken wie Sand zwischen zwei Scheiben; die Funktionalität zwischen den Muskeln bzw. Organen wird eingeschränkt. Durch die Faszien-Massagen sollen die betroffenen Strukturen wieder geschmeidig und gegeneinander beweglich gemacht werden. Dadurch können Verspannungen gelöst und die Beweglichkeit verbessert werden.
     

  8. Schröpfen/Schröpfmassage: Das Schröpfen hat seinen Ursprung in der Traditionellen Chinesischen Medizin. Kleine Gläser werden entweder punktuell auf best. "Problemstellen" (Verspannungen, verklebte Narben o.ä.) per Unterdruck/Vakuum auf die Haut angebracht oder/und es wird mittels dieser Gläser eine Schröpfmassage angewendet. Die daraus evtl. resultierenden (mehr od. weniger) blauen Flecken sind gewollt und ein Zeichen der angeregten Durchblutung. Somit sollen Verspannungen gelöst und Schmerzen gelindert werden. Anzuwenden bspw. bei Rückenproblemen, Kopfschmerzen, Kniearthrose, Karpaltunnelsyndrom, Tennis-/Golfer-Ellenbogen u.v.m.
     

  9. PNF (Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation): Diese dreidimensionale physiotherapeutische Behandlungsmethode findet bei Patienten Anwendung, bei denen das Bewegungsverhalten durch eine Erkrankung, Verletzung, Operation oder Degeneration gestört ist. Ziel der PNF-Physiotherapie ist es, durch verstärkte Stimulation der Sensoren das neuromuskuläre Zusammenspiel, also das Zusammenspiel zwischen Nerven und Muskeln, zu fördern und damit physiologische Bewegungsmuster zu erleichtern (Fazilitation), die im Zentralnervensystem abgespeichert sind. In der praktischen Anwendung führt der Therapeut mit dem Patienten ein dreidimensionales, physiologisches Bewegungsmuster an einem Körperabschnitt, der weitestgehend gesund ist, gegen einen angepassten Widerstand aus.
     

  10. Klassische Massagetherapie: Verspannungen, Verhärtungen, Verklebungen, Erkrankungen des Bewegungsapparates wie bspw. Wirbelsäulensyndrome und Nackenschmerzen sollen durch gezielte Massagegriffe gelindert und gelöst werden. Diese Massagegriffe können an allen betroffenen  muskulären Bereichen des Körpers angewendet werden. Um das Gewebe auf die Massagen vorzubereiten bieten sich vorab z.B. Naturmoor-Packungen oder Heißluft an.

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